| Drewitz-Park: MIT-Chef findet Debatte „absurd“ (MAZ 16.03.11) |
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POTSDAM / DREWITZ - Die Diskussion um den Drewitz-Park auf der Gewerbefläche im Kirchsteigfeld ist Ausdruck verfehlter Wirtschaftspolitik der Stadt. Das erklärte Andreas Ehrl, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Potsdam (MIT), gestern. Hier werde versucht, über die Hintertür das Einzelhandelskonzept und das Stadtentwicklungskonzept für Gewerbe auszuhebeln. Im Stadtentwicklungskonzept stehe: „Verdrängungsprozessen in Gewerbegebieten durch Dienstleistungssektor und Handel ist entgegenzuwirken.“ Im Kirchsteigfeld solle aber genau das mit Ansiedlung von Bau- oder Gartenfachmärkten, Sport- oder anderem Einzelhandel geschehen, sagt Ehrl. „Das machten nicht nur die Diskussionen, sondern mehr die Vorschläge von Seiten der Verwaltung deutlich.“
Angesichts dessen, dass bis 2020 etwa 39 Hektar Gewerbeflächen fehlten, sei es „absurd“ darüber überhaupt zu diskutieren, ausgewiesene Gewerbeflächen in Einzelhandelsflächen umzuwandeln. Es könne nicht darum gehen, Investoren schnelle finanzielle Erfolge zu sichern. Die Entwicklung eines hochwertigen Gewerbegebiets dauere sechs bis sieben Jahre. Die Stadt könne es selbst mit entwickeln und direkt mit Gewerbetreibenden verhandeln. Forderung der MIT: Gewerbegebiet und Wald stehen lassen und eine Zufahrtsstraße bauen, die die Stadt vorfinanziert und über Ansiedlungsumlagen des hochwertigen Gewerbes refinanziert. (Von Volkmar Klein) Den kompletten Artikel finden Sie hier: Märksiche Allgemeine |