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19.05.2012 17:08

 

ENERGIE: „Als Chance begreifen“ (MAZ 12.05.11) PDF Drucken E-Mail

Katherina Reiche über den Atomausstieg und die Bedenken in der CDU

Die Potsdamerin Katherina Reiche (CDU) ist Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium. Mit ihr sprach Henry Lohmar.

MAZ: Frau Reiche, die Ethikkommission empfiehlt einen Atomausstieg bis 2021. Ist das machbar?

Katherina Reiche: Dem abschließenden Bericht der Ethikkommission greife ich nicht vor. Spekulationen um konkrete Jahreszahlen helfen nicht weiter.
 

Die sieben ältesten AKWs sind seit Mitte März vom Netz, und es gibt keine Versorgungsengpässe. Zeigt das nicht, dass es auch ohne geht?

Reiche: Die Stromversorgung in Deutschland muss über das ganze Jahr, zu jeder Sekunde, zu jeder Tages- und Nachtzeit sichergestellt sein. Wir hatten ein Polster von 13 Gigawatt, aber das ist durch das Moratorium auf rund fünf Gigawatt geschrumpft.

 
Ist die Versorgung in Spitzenzeiten gefährdet, wenn die Atomenergie wegfällt?

Reiche: Wir werden neben den erneuerbaren Energien noch stärker auf effiziente Kohle- und Gaskraftwerke setzen müssen als bisher vorgesehen, um die Versorgung sicherzustellen.

....

 
Eine Energiewende gibt es nicht zum Nulltarif. Wird Strom teurer?

Reiche: Heute kann niemand seriös sagen, wie hoch der Strompreis 2020 sein wird. Klar ist: Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, Speicher und Forschung kosten Geld. Unsere Grundphilosophie bleibt: Energie muss auch in Zukunft sicher, sauber und bezahlbar sein.

 

Das vollständige Interview finden Sie hier: Märkische Allgemeine

 


 
 

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