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19.05.2012 17:26

 

CDU Potsdam will mit Kiez-Agenda punkten PDF Drucken E-Mail

CDU Ortsverbände präsentieren Programm für das Neubaugebiet auf dem Sommerfest
Märkische Allgemeine Zeitung

2008-08-30

POTSDAM / DREWITZ -   Ein beleuchtetetes Stück Radweg im Musikerviertel, die Sanierung der Schule „Am Priesterweg“ oder eine Toilette an der Kaufhalle am Schlaatz, damit eine trinkfreudige Gemeinschaft nicht mehr in den Sandkasten des Spielplatzes uriniert: Die CDU will in den Plattenbaugebieten mit den kleinen Verbesserungen vor Ort bei der Kommunalwahl punkten. Diese Kiez-Maßnahmen gehören zum Wahlprogramm, das Peter Lehmann, Michael Schröder und Fabian Reichelt, die Kandidaten der Christdemokraten für den rund 70 000 Einwohner starken Süden (Waldstadt, Drewitz, den Schlaatz, den Stern und das Kirchsteigfeld) gestern beim Sommerfest in Drewitz vorstellten.

„Jetzt beginnen die letzten vier heißen Wochen vor der Wahl“, sagte Sven Petke, der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende. Seine Ehefrau und Kreisvorsitzende Katherina Reiche kündigte den Angriff auf den Branchenführer im Stadtparlament, die Linke, an: „Die populistische Linke darf nicht mehr die bestimmende Kraft sein“, sagte sie.

Lehmann, der gebürtige Drewitzer und seit 18 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung, will in diesem Wahlkampf mit einem Strategiewechsel punkten: Der engen Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen. „Es war ein Fehler in der Vergangenheit, dass nicht zu tun“, sagte er und gab unumwunden zu, sich diese Strategie von den Linken geholt zu haben. Neben dem Bau eines befestigten Radweges durch das „Gehölz“ im Musikerviertel stehen auch eine befestigte Anbindung des jüdischen Zuwandererwohnheimes zur Straße Am Kirchsteigfeld, die Schaffung von 75 000 Quadratmetern Gewerbefläche an der A 115 im Kirchsteigfeld sowie die Beleuchtung und bessere Passierbarkeit des ehemaligen Postenweges für Rollstuhl- und Radfahrer von der Parforcheide zur Bernhard-Beyer-Straße auf seiner lokalen Agenda. Mit der will er das Ergebnis von im Schnitt 2000 bis 3000 Stimmen bei den vergangenen Wahlen verbessern.

Reichelt will sich für die Sanierung und den Ausbau der Radweg am Gehölz und an der Großbeerenstraße, einen saubereren Hirtengraben, den Erhalt der Nahversorgung und die Sanierung der Grundschule „Am Priesterweg“ einsetzen. Fraktions-chef Michael Schröder hat unter anderem den Erhalt der Rewe-Kaufhalle und die „ausreichende Finanzierung des Bürgerhauses am Schlaatz“ im Programm. „Wir brauchen noch mehr aufsuchende Jugendsozialarbeiter und müssen die sozialen Netzwerke verbessern“, sagte er gestern.

Das CDU-Programm, so die drei Kandidaten, sehe beispielsweise auch die Aufstockung der Sozialarbeiterstellen für den Jugendclub 18. (Von Lars Sittig)
 


 
 

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