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22.02.2012 21:52

 

Lärmschutz vor Wirtschaftlichkeit PDF Drucken E-Mail

INTERVIEW in der MAZ vom 12. Januar 2012


Die CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche fordert einen Fluglärmbeauftragten für Brandenburg
Katherina Reiche Bildvergrößerung


Katherina Reiche (38) ist Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt. Über das Lärm-Gutachten, deren Folgen und Irritationen wegen verzögerter Veröffentlichung sprach mit ihr Igor Göldner.

 

MAZ: Frau Reiche, die offizielle Präsentation des brisanten Gutachtens wurde abgesagt, am nächsten Tag wurde es ins Internet gestellt. Können Sie uns dieses merkwürdige Manöver erklären?

Katherina Reiche: Das Gutachten des Umweltbundesamtes ist dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung auf dem gesetzlich vorgeschriebenen Weg zugegangen. Dort werden alle rechtlichen und fachlichen Aspekte, vor allem auch die des Lärmschutzes, sorgfältig geprüft und bewertet, um ein bestmögliches Ergebnis für Anwohner und Anrainergemeinden zu erzielen. Dazu benötigt man Zeit.

 

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