| MAZ-SMS-UMFRAGE: Auf dem Weg zur Rad-Stadt |
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Heute Frage 3: Wo sehen Sie Schwerpunkte der Verkehrspolitik? 2008-09-12 Die Innerstädtische Entlastungsstraße (Ises) wird auch in Zukunft weiter kontrovers diskutiert, legt man das heutige Ergebnis der SMS-Umfrage als Maßstab zugrunde. Einigkeit hingegen herrscht beim öffentlichen Nahverkehr: Dessen Angebote sollten ausgebaut werden. Die Antworten im Einzelnen: Sandro Szilleweit für Die Andere: Keine Ises u. Havelspange. Kostenloses Schülerticket als Einstieg in den Nulltarif. Radwegenetz auch in Parks. Tempo 30 in Wohngebieten. Autofreie Zonen Familienpartei: Radwegenetz muss ausgebaut werden, um unnötigen Pkw-Verkehr zu vermeiden. Erhalt städtischer Garagen, um unsere Wohngebiete vor einem Parkplatzchaos zu schützen. Katherina Reiche für CDU: Entlastungsstraßen für ein staufreies Potsdam. Ausbau der Radwege. Mehr Angebote im ÖPNV und Lärmschutz. Mehr Rücksicht auf unsere Kleinsten! Anita Tack für die Linke: Vorrang für ÖPNV, Radverkehr, Fußgänger; Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit sichern, Baustellen besser koordinieren, Verkehrskonzept mit Bürgerbeteiligung Klaus Rietz (Aktionsbündnis Potsdam Nord/West): Ein wesentlicher Schwerpunkt: B 273; kurzfristig Verbesserung in den OT Bornim und besonders Bornstedt erforderlich, langfristig Ortsumgehung zwingend nötig. Mike Schubert für SPD: Schluss mit Stau durch kurze Ises v. List- bis Dortustraße, Radwege ausbauen, Lärmschutz verbessern, Bahnanbindung an den BBI, ÖPNV erhalten u. weiterentwickeln Martina Engel-Fürstberger für die FDP: Mehr Radwege, ein Konzept für wachsende Verkehrsströme aus dem Potsdamer Norden, besser abgestimmte und angekündigte Baustellenplanung, weniger Improvisation. Andreas Walter für das Bürgerbündnis: Intelligente Verkehrsleitplanung / Schadstoffemissionen reduzieren / Innovative Antriebstechnologien / Alternative Verkehrsmittel nutzen / Radverkehrswegeausbau Nils Naber für Bündnis 90 / Die Grünen: Wir wollen das Radwegenetz ausbauen, Bus und Bahn attraktiver machen und in Potsdam Tempo 30 mit wenigen Ausnahmen einführen. Kein dritter Havelübergang! (Von Carsten Böttcher) |