| MAZ - SMS-Umfrage: Bessere Ausstattung, mehr Personal |
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„Wie gestaltet man einen gesunden Mix privater und staatlicher Schulen?“, so lautete die vierte Frage der MAZ-SMS-Aktion. Der Tenor tendiert zu einem Miteinander beider Schulformen; lediglich die Bündnisgrünen bekennen sich klar zu den freien Schulen und fordern, keine zusätzlichen Hürden für sie aufzubauen. Die Antworten im Einzelnen:
Stefan Wollenberg für Die Linke: Haben staatliche Schulen hohe Qualität, bedarf es keiner privaten. Gleiche Bildungschancen sind öffentliche Aufgabe. Keine Ansiedlung weiterer Privatschulen. Jörg Kwapis für Die Andere: Den politischen Lippenbekenntnissen für staatliche Schulen muss eine wirkliche Verbesserung des Unterrichts folgen. Qualität aller Schulen muss geprüft werden. Mike Schubert für die SPD: Staatliche Schulen durch bessere Ausstattung und schnellere Sanierung stärken – private und konfessionelle Schulen können das Angebot ergänzen und bereichern. Jürgen Stelter für die Bündnisgrünen: Keine zusätzlichen Hürden für freie Schulen, sie schaffen Bildungsvielfalt! Staatliche Schulen so ausstatten, dass sie ein gleichwertiges Angebot bieten können! Katherina Reiche für die CDU: Jedes Kind ist einzigartig, deshalb brauchen wir vielfältige pädagogische Angebote. Private und staatliche Schulen ergänzen einander. Sanierungsstau beenden. Familienpartei: Die SPD hat die staatlichen Schulen herunter gewirtschaftet. Klassenstärken auf max. 20 Schüler begrenzen. Neueinstellung von Lehrern und Sozialarbeitern. Monika Keilholz für das Bürgerbündnis: Chancengleichheit schaffen: staatliche attraktiv sanieren, Lehrmittel fördern, je 1 Sozialarbeiter; kostenl. ÖPNV bis 18 Jahre; private angemessen unterstützen Klaus Rietz für das Aktionsbündnis Potsdam Nord/West: Privatschulen nur als Zusatzangebot; starker Drang zu Privatschulen ist Zeichen für Mängel an staatl. Schulen d.h. dringender Handlungsbedarf z.B. Klassengröße (Von Carsten Böttcher) |