Sie befinden sich auf der Webseite - CDU Potsdam - 150 Millionen Euro für deutsche UNESCO-Welterbestätten

cdu
19.05.2012 19:06

 

150 Millionen Euro für deutsche UNESCO-Welterbestätten PDF Drucken E-Mail

 2008-12-17

150 Millionen Euro stellt der Bund innerhalb der nächsten fünf Jahre für den Erhalt und die Sanierung der deutschen UNESCO-Welterbestätten zur Verfügung. Wie die Potsdamer CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche mitteilt, können sich alle 33 deutschen Welterbestätten ab Ende Januar 2009 beim Bundesbauministerium um eine Förderung bewerben. Nach Prüfung der Projektanträge durch eine unabhängige Expertenkommission sollen erste Gelder bereits im Juni 2009 fließen.

1990 wurden große Bereiche Potsdams von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Dazu gehören die Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg und Glienicke mit ihren Schlössern, die Pfaueninsel sowie Schloss und Park Sacrow mit der Heilandskirche.

1999 wurde das Welterbe in Potsdam erweitert. Zum Welterbe gehören jetzt auch die Russische Kolonie Alexandrowka, der Pfingstberg mit dem Belvedere, das Schloss Lindstedt, der Kaiserbahnhof am Wildpark und die Sternwarte am Babelsberger Park.

Für Katherina Reiche, die dem Gesprächskreis UNESCO-Welterbestätten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion angehört, ist das neue Programm ein Meilenstein in der Förderung der Welterbestätten durch den Bund. 150 Mio. Euro für 33 Welterbestätten in Deutschland seien ein deutliches Signal dafür, dass Deutschland als Unterzeichner der Welterbekonvention seine Mitverantwortung für den Schutz und die Erhaltung seiner Welterbestätten sehr ernst nimmt.

„Die staatliche Förderung von Investitionen in nationale Welterbestätten ist zugleich ein Konjunkturprogramm für den heimischen Mittelstand“, ist Katherina Reiche überzeugt. Insbesondere das Baugewerbe, aber auch der Tourismus würden davon profitieren. Die Abgeordnete fordert Träger der lokalen Welterbestätte auf, unverzüglich förderfähige Projekte vorzubereiten. Förderkriterien und Vergabeverfahren würden zwar erst im Januar 2009 festgelegt. Danach gelte es aber, zügig zu handeln, um bis Ende März 2009 ein Konzept vorstellen zu können.

 


 
 

© CDU Potsdam