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cdu
19.05.2012 19:13

 

Eisenhartschule: Verwaltung sollte alte Konfrontationsfehler nicht wiederholen: PDF Drucken E-Mail

Ministerpräsident sollte für seine Wurzeln eintreten!

Nach den überzeugenden Demonstrationen und der guten Argumentation des von hunderten Eltern getragenen Einsatzes für die Grundschule an der Kurfürstenstraße hat sich heute auch der Potsdamer CDU-Abgeordnete dieses Wahlkreises für den Fortbestand der Eisenhartschule stark gemacht.

Niekisch: "Ich möchte die Verwaltung und insbesondere die beiden verantwortlichen Beigeordneten bitten, nicht die Fehler der Konfrontation gegen die nahezu eindeutigen Wünsche von Eltern und Kindern zu wiederholen. Ich erinnere eindringlich daran, wozu es führt und dass wieder viel böses Blut entsteht, wenn wie bei der Blockade der Verwaltung 2005 gegen den Willen eines ganzen Ortsteils und fast aller Eltern in Marquardt mit zweifelhaften Methoden Tatsachen geschaffen werden sollten."

Die klare Position von 20 der 24 Elternvertretern bei 2 Enthaltungen zeigt, dass vorher - mit oder ohne Absicht - nicht mit der nötigen Transparenz und Bürgerfreundlichkeit gearbeitet worden sei. Deshalb bitte er, so Niekisch, eindringlich:
· die überwältigen Eltern- und Kinderwünsche zu respektieren und nicht weiter und über Wochen eine nervenaufreibenden Kampf auf dem Rücken der Familien zu führen;
· die Kosten für den Schulcampus Kurfürstenstraße nicht weiter zuungunsten der Eisenhartschule hochzurechnen und mit den Eltern pragmatische und preiswerte Lösungen zu suchen
· den Ministerpräsidenten und SPD-Landtagsabgeordneten Platzeck, sich auch einmal in Krisensituation bei Konfliktlösungen in seiner Heimatstadt einzuschalten. 1998 hatte er werbewirksam in seiner 1. Amtshandlung als neuer Oberbürgermeister vor seiner alten Schule einen Baum der Hoffnung für die Zukunft gepflanzt. Jetzt ist die Zeit, diesen Worten durch tatsächliche Solidarität Glaubhaftigkeit zu verleihen.

Schließlich bat Niekisch abschließend auch die sozialdemokratischen Kolleginnen aus Land- und Bundestag, nicht beiseite zu stehen und für den Schulcampus sowie gegen die Zerschlagung der einzigartigen sozio-kulturellen Beziehungen der Kinder einzutreten.

 


 
 

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