| Kein Zweckbau, kein Königsschloss, sondern Landtagsschloss! |
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Potsdams CDU-Chef, der auch als Kulturpolitiker für die Landes-CDU im Baubeirat für den Wiederaufbau des Landtages von Brandenburg/Berlin sitzt, hat heute dringend zu Vernunft, Kompromissfähigkeit und Sachbezogenheit beim "B-Plan-Streit" um das Landtagsschloss gemahnt.
Niekisch: "Hier darf weder ein charakterloser Teilzweckbau, noch kann 1:1 das königliche Stadtschloss gebaut werden. Deshalb ist der Begriff Landtagsschloss so treffend, weil er klar den konkreten Rahmen für den Landtagsneubau setzt: hohe Wiedererkennbarkeit als Potsdamer Wahrzeichen (Stadtschloss) und gleichzeitig praktisch-funktionale Nutzung als Parlament. Leider haben Landespolitiker und insbesondere auch Potsdams Baubeigeordnete durch undiplomatische Überzeichnungen und die Rederei, dass man kein Schloss, sondern etwas gänzlich Neues aufbaue, unnötige Irritationen und Verzögerungen ausgelöst."
Gänzlich unqualifiziert ist der Quatsch der Beigeordneten vom "schiefen Schloss", nur weil es eine auch heute übliche Abweichung von 1 Grad gab. Niekisch stehe seit 11 Jahren mit praktischer Politik für das Motto "Schlaatz und Schloss, beides ist Potsdam". Er werde nicht nur dabei mithelfen, sondern er sei überzeugt, dass auch mit einem in Teilen praktisch-variablen B-Plan ein Landtagsschloss entsteht, dass ein vollwertiges Parlament und das auch als alt-neues Wahrzeichen einen hohen Wiedererkennungswert für das Zentrum der Landeshauptstadt haben werde.
Deshalb unterstrich er abschließend: "Die Formulierung ‚äußere Um- und Aufrisse' gemäß Landtagsbeschluss vom 20.05.2005 ist klare Orientierung für Baulinien und Baugrenzen des B-Plans für das Landtagsschloss. Unter diesem Begriff solle und könne die Einigung erfolgen. |