| GRIEBNITZSEE: Stadt würde Bund in Prozesslawine zwingen (MAZ 25.01.11) |
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Finanzministerium begründet Wirtschaftlichkeit des Potsdamer Angebots für Ufergrundstücke POTSDAM / BERLIN/BABELSBERG - Morgen bringt das Bundesfinanzministerium seine Verkaufsempfehlung für die 51 bundeseigenen Grundstücke am Griebnitzsee in den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ein. Eine Abstimmung ist nicht vorgesehen, das Gremium muss den geplanten Verkauf an die Landeshauptstadt Potsdam für 3,264 Millionen Euro nur zustimmend zur Kenntnis nehmen. Vertreter der privaten Bieter vom Griebnitzsee prüfen eine Klage gegen die Entscheidung des Bundes. Sie würde auf Verletzung des Wirtschaftlichkeitsgebotes lauten.
In der Empfehlung, die der MAZ vorliegt, begründet Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter (CDU) ausführlich, warum Potsdam in der Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot gemacht hat. Wie berichtet, erwartet der Bund bis zu 3,9 Millionen Euro Einnahmen (gegenüber 3,8 von den Privaten), weil er mit der Stadt zusätzlich zum Kaufpreis einen so genannten Besserungsschein vereinbart hat, wonach 80 Prozent der Einnahmen aus dem Weiterverkauf von Grundstücksteilen, die nicht für den Uferweg gebraucht werden, an den Bund gehen. Auch sei die Stadt der einzige Bieter für das Gesamtpaket.
Den vollständiegen Artikel finden Sie hier: Märkische Allgemeine |