| Bund fördert Potsdamer Welterbe (MAZ 05.01.11) |
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POTSDAM / SANSSOUCI - Insgesamt knapp 2,4 Millionen Euro hat die Stadt aus der zweiten Fördertranche des Bundes für nationale Unesco-Welterbestätten erhalten und legt für die neun Vorhaben zehn Prozent, rund 250 000 Euro, drauf, so Simone Dornbusch von der Unteren Denkmalbehörde. Der Löwenanteil der Bundes-Zuwendung von 1,52 Millionen Euro kommt drei Projekten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) zugute. Damit können zum Einen zwei Brücken saniert werden: die Betonschale der 1905/06 an der Westseite des Orangerieschlosses errichteten Kronprinzenbrücke über den gleichnamigen Weg bis 2013 und die in ihrer Tragfähigkeit beeinträchtigte Schinkelbrücke zum Fontänenrondell bis 2014. Zum anderen der Monopteros auf dem Ruinenberg. „Dazu gibt es noch eine Privatspende von 200 000 Euro“, so SPSG-Baudirektor Alfons Schmidt, der bedauerte, dass der Bund das ideale Bau-Wetter nicht mitliefern kann. Die Fördergelder müssen fristgerecht abgerufen und abgerechnet sein. „Vergangenes Jahr hatten wir witterungsbedingt nur siebeneinhalb Monate reine Bauzeit“, sagt Schmidt. Wegen des harten Winters konnte man erst im April beginnen, im Sommer waren Betonieren, Putzen und Streichen wegen der Hitze nicht zu jeder Zeit möglich. So geraten Projekte in Verzug, etwa die Instandsetzung der Kolonnade am Neuen Palais. Das riesige Natursteinbauwerk sei den zweiten Winter eingefroren. „An gefrorenem Sandstein können wir nicht arbeiten“, erklärte Schmidt, daher sei der eigentlich geplante Fertigstellungstermin 2012 wohl nicht zu halten.
Den vollständigen Artikel findnen Sie hier: Märkische Allgemeine |