| CDU begrüßt Gebot (MAZ 03.08.10) |
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SEEUFER: Mehrheit fürs Mitsteigern POTSDAM / BABELSBERG - Zustimmend hat sich die Oberbürgermeister-Kandidatin der CDU zum aktuellen Vorstoß der Stadt beim Uferkauf am Griebnitzsee geäußert. FDP und „Die Andere“ zeigten sich hingegen skeptisch. Die Stimmen der SPD, CDU und Linken dürften aber für eine komfortable Mehrheit in der nächsten Woche sorgen. Wie berichtet, sollen die Stadtverordneten dann auf einer Sonder-Sitzung entscheiden, ob die Stadt nun doch um die 3,2 Hektar Uferflächen mitbietet, die der Bund derzeit ausschreibt. Für 2,6 Millionen wollte die Stadt im Herbst die Flächen kaufen, doch die zuständige Bundesanstalt Bima stoppte das Verfahren, als private Bieter drei Millionen boten – mit der Begründung, man müsse an den Höchstbietenden verkaufen. Obgleich die Stadt mit einem Rechtsgutachten dagegen vorgeht, will sie mitsteigern und dabei zwar nicht ihr ursprüngliches Gebot erhöhen, aber den kompletten Erlös aus dem Wiederverkauf der Flächen, die nicht für den Uferweg benötigt werden, an die Bima weiterreichen – das beträfe voraussichtlich die Hälfte der Flächen.
CDU-Kandidatin Barbara Richstein sagte, die Stadt müsse die Chance nutzen, die ihr der Bund durch die zweigeteilte Ausschreibung eingeräumt habe. Wie berichtet, werden die Flächen einmal vollständig und einmal mit Wegerecht für die Stadt angeboten. Richstein erklärte die Vorlage für einen „guten Ansatz“, versäumte es aber nicht, daran zu erinnern, dass die Stadt, wenn sie „von Beginn an gut gearbeitet hätte“, jetzt gar nicht vor diesem Problem stünde. (Von Ildiko Röd - MÄRKISCHE ALLGEMEINE) |