| CDU kritisiert Stadtverwaltung beim Vorgehen im Uferwegstreit |
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PRESSEMITTEILUNG Die Kreisvorsitzende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, kritisiert das Vorgehen der Stadt im Uferwegstreit am Griebnitzsee und in Groß Glienicke. Am Montag hatte ein weiterer Ufer-Anrainer des Groß Glienicker Sees den Uferweg auf seinem Grundstück abgesperrt.
„Die Stadt einen weiteren Anrainer gegen sich aufgebracht. Das ist bereits der 10. Anwohner, der den Uferweg auf seinem Grundstück absperrt.“, kritisiert Katherina Reiche MdB. „Die Lage eskaliert zusehends. Die Stadtverwaltung ist unfähig, gesprächsbereite Anwohner für sich zu gewinnen. Der Streit entwickelt sich immer mehr zur Farce. Die fatale Kette an Pannen, die hier in erster Linie durch die Bauverwaltung vorangetrieben wird, hat einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht.“, so Reiche weiter. „Ob die Rücknahme von Baugenehmigungen für Bootshäuser, die Umwidmung von Flächen, immense Summen an Verwaltungs- und Entschädigungskosten: Das Vorgehen der Verwaltung ist allenfalls praktikabel für eine Satire. Für die Potsdamer ist die Situation allerdings eine Tragödie ohne absehbares Ende. Die in den vergangenen Jahren durch massive Fehler der Verwaltung entstandene Situation, kann nicht einfach ignoriert und weggeredet werden. Die Verwaltung sollte ihre Energie viel mehr darauf verwenden, einen neuen Bebauungsplan zu erstellen, der die vorhersehbaren Normenkontrollklagen übersteht und das offene Gespräch mit allen Seiten suchen, um nicht morgen dem 11. gesperrten Grundstückseigentümer zu verzeichnen.“, so Katherina Reiche abschließend. |