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Mitwoch 16.11.2011. Die JU Brandenburg hatte gemeinsam mit der CDU Potsdam zur Diskussion über Inklusion an Brandenburger Schulen eingeladen. Hier finden Sie eine Pressemitteilung der Jungen Union Brandenburg:
„Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Schülern, Lehrern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben wir in der heutigen Diskussion einen großen Schritt in Richtung Konsens gemacht. Wichtig dabei waren vor allem die zahlreichen Beispiele der Rektorinnen und Rektoren von betroffenen Schulen. Inklusion kann funktionieren, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Das betrifft nicht nur die Infrastrukturen der Schulen, sondern auch die Ausgestaltung von Lehrplänen, Schülerzahlen und die Bereitstellung von ausreichenden finanziellen Mitteln. Eine Abschaffung von Förderschulen, wie in Brandenburg von Rot-Rot geplant, bringt uns nicht weiter. Inklusion heißt Teilhabe und nicht Gleichmacherei.“ resümierte Hans-Wilhelm Dünn, Landesvorsitzender der Jungen Union Brandenburg nach demDiskussionsabend zur Inklusion. Mehr als 30 Vertreter von Schulen, Eltern, Schülern und interessierten Bürgern fanden sicham 16.11.2011 in der Cafeteria des Hasso- Plattner Instituts ein. Zusammen mit demBildungspolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion Gordon Hoffmann (MdL), dem Geschäftsführer der Oberlinschule Dr. Uwe Plenzke und dem Mitglied imLandesschulbeirates Frau Barbara Nieter wurde um Positionen gerungen und grundlegende Fragen zur Umsetzbarkeit der Inklusion diskutiert. Beispiele aus Finnland aber auch aus Brandenburg selbst veranschaulichten, dass die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung am regulären Unterricht (Inklusion) funktionieren kann. Besonders machte dies Frau Bayer als Rektorin der Exin- Förderschule Zehdenick deutlich. Inklusion funktioniert dort seit mehr als 15 Jahren durch die Kooperation von Förder-,Grund- und Oberschule.
Die Junge Union Brandenburg sieht sich nach dieser Veranstaltung in ihrer Position gestärkt. Inklusion funktioniert! Aber nur, wenn die Politik die richtigenRahmenbedingungen schafft. Doch das rot- rote Konzept, dass auf das Abschaffen der Förderschulen im Land Brandenburg abzielt, wird unter anderem auf Grund des erhöhten Förderbedarf von Menschen mit Behinderung nicht funktionieren. |