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22.05.2012 07:09

 

Feinstaubbelastung in Potsdam PDF Drucken E-Mail

PRESSEMITTEILUNG
7. Oktober 2011
Katherina Reiche fordert nachhaltiges Konzept für die Verkehrsinfrastruktur in Potsdam

Die Vorsitzendende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, fordert die Stadt Potsdam zum zügigen Handeln zur Reduzierung der Feinstaubbelastung auf.

 

 „Der Umfang der Verkehrsinfrastruktur in Potsdam befindet sich nach wie vor in etwa auf dem Stand von vor 22 Jahren, also einer Zeit als Potsdam am Rande Westberlins lag. Ohne Zweifel wurden Straßen modernisiert und auch ausgebaut, doch hat der Ausbau der Infrastruktur dem Zuzug nach Potsdam als Medien-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort nicht standgehalten. Das tägliche Verkehrsaufkommen belastet die vorhandene Infrastruktur bei weitem. Die extrem hohen Feinstaub- und Stickoxidwerte sind auch Folge eines überfälligen Infrastrukturkonzeptes. Mit der Zeppelinstraße ist Potsdam mittlerweile an der Spitze der  Feinstaubbelastung auf Deutschlands Straßen.


Der Luftreinhalteplan zu dem Potsdam gesetzlich verpflichtet ist, muss dringend nachgearbeitet werden. Ausnahmen oder gar das Absenken von Grenzwerten sind keine Alternative. Die Luftreinhaltepläne nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erfordern intelligente Konzepte zur dauerhaften Verminderung von Luftverunreinigungen. Die überfällige Einführung einer Grünen Welle würde nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch zur Feinstaubreduktion beitragen.


Das politische Erzwingen von weniger Verkehr, wie von einigen Parteien gefordert, führt allerdings in die Sackgasse. Diese Forderungen sind realitätsfern. Viele Berufspendler aus und nach Potsdam sind auf das Auto angewiesen, genauso wie die Potsdamer aus den Ortsteilen, die ins Stadtzentrum fahren müssen. Eine Verkehrsentlastung durch den Bau von Entlastungstraßen ist dringend notwendig. Die jetzige Verkehrsinfrastruktur muss dem Bedarf eines der größten Verkehrsballungsräume angepasst werden.


Zudem sollte sich Potsdam intensiv mit der Einführung von Elektromobilität auseinandersetzen. Die Fördermöglichkeit von Pilotkonzepten sollte in Angriff genommen werden.“, so Katherina Reiche.

 


 
 

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