| Katherina Reiche: Projekt Freiland bleibt fragwürdig |
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Potsdam – Die Vorsitzende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, kritisiert das geplante Jugendzentrum „Freiland“. „Die Entscheidung des Workshops ist gefallen und doch bleiben viele Fragen zum Projekt Freiland offen. Die CDU Potsdam ist nicht bereit ein Projekt zu unterstützen, dass Spielwiese einer radikalen Linken ist. Die immer wieder ausgesprochenen Drohungen in Anhörungen und Versuche, das Projekt mit aller Gewalt zu erpressen, bestärken den fragwürdigen Charakter und die gesamte Entwicklung des Projekts. Die in den vergangenen Monaten genannten Kritikpunkte sind auch im Workshop nicht ausgeräumt worden. Stattdessen bleiben Fragen im dicken Nebel stecken. Die Finanzierung des Projekts ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden Haushaltslochs von 22 Millionen Euro ist es unverantwortlich, für die Realisierung des Projektes mindestens 800.000 Euro bereitzustellen. Ebenso fragwürdig erweist sich die Beteiligung der Stadtwerke. Ein wirtschaftliche Prüfung wird gar nicht erst thematisiert. Jugendkultur in Potsdam ist mehr als eine linke Jugendszene. Es wäre zu wünschen, dass sich der Oberbürgermeister ebenso vehement für die Musikschule, Sportvereine, Ballett und Theatergruppen oder andere Vereine, wo sich junge Menschen engagieren, einsetzen würde.“
Pressemitteilung vom 13.01.2010 |