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cdu
08.02.2012 08:33

 

Katherina Reiche: Projekt Freiland bleibt fragwürdig PDF Drucken E-Mail

Potsdam – Die Vorsitzende der CDU Potsdam, Katherina Reiche MdB, kritisiert das geplante Jugendzentrum „Freiland“.
Sie erklärt dazu:

„Die Entscheidung des Workshops ist gefallen und doch bleiben viele Fragen
zum Projekt Freiland offen. Die CDU Potsdam ist nicht bereit ein Projekt zu
unterstützen, dass Spielwiese einer radikalen Linken ist. Die immer wieder
ausgesprochenen Drohungen in Anhörungen und Versuche, das Projekt
mit aller Gewalt zu erpressen, bestärken den fragwürdigen Charakter und
die gesamte Entwicklung des Projekts.
Die in den vergangenen Monaten genannten Kritikpunkte sind auch im
Workshop nicht ausgeräumt worden. Stattdessen bleiben Fragen im dicken
Nebel stecken. Die Finanzierung des Projekts ist nach wie vor nicht vollständig
geklärt. Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden Haushaltslochs von
22 Millionen Euro ist es unverantwortlich, für die Realisierung des Projektes
mindestens 800.000 Euro bereitzustellen. Ebenso fragwürdig erweist sich
die Beteiligung der Stadtwerke. Ein wirtschaftliche Prüfung wird gar nicht erst
thematisiert.
Jugendkultur in Potsdam ist mehr als eine linke Jugendszene. Es wäre zu
wünschen, dass sich der Oberbürgermeister ebenso vehement für die
Musikschule, Sportvereine, Ballett und Theatergruppen oder andere Vereine,
wo sich junge Menschen engagieren, einsetzen würde.“

 

Pressemitteilung vom  13.01.2010

 


 
 

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