Sie befinden sich auf der Webseite - CDU Potsdam - Keine Unterscheidung nach Krankenkassen bei Check-In

cdu
22.05.2012 07:18

 

Keine Unterscheidung nach Krankenkassen bei Check-In PDF Drucken E-Mail
PRESSEMITTEILUNG
09. September 2010

Richstein: Jeder Bürger hat Anrecht auf eine erstklassige Behandlung.

Als diskriminierend hat die Potsdamer CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Barbara Richstein die jüngsten Äußerungen des Geschäftsführers des Klinikums Ernst-von-Bergmann, Steffen Grebner, bezeichnet. Er hatte für den Eingangsbereich des neuen Präventitions- und Rehabilitionszentrums eine Unterscheidung der Patienten nach ‚unterschiedlichen Versicherungsstati’ angekündigt. Grebner verglich dies mit einem Flughafenterminal und sprach von Easy-Jet-Kunden, die am entsprechenden Schalter einchecken sollten.

Richstein: „Herr Grebner hat offensichtlich vergessen, dass ca. 90 Prozent der Krankenversicherten Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung sind. Insbesondere denjenigen, die freiwillig GKV-versichert sind und mit hohen Beiträgen das System stützen, müssen diese Aussagen wie einen Schlag ins Gesicht empfinden. Ein kommunales Krankenhaus der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Potsdam darf sich so etwas nicht erlauben.“

Die CDU-Politikerin erinnerte an das Leitbild des Klinikums Ernst-von-Bergmann in Potsdam. Darin heißt es u. a.: „Wir betrachten den Menschen in seiner Ganzheit. Menschliche Zuwendung, gegenseitige Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, hohe Fachkompetenz und moderne Medizintechnik müssen sich im Sinne der Patientenorientierung ergänzen. Eine Atmosphäre des Vertrauens, der Sicherheit und Geborgenheit ist uns ein wichtiges Anliegen.“ Auch von der individuellen Wertschätzung jedes einzelnen Patienten ist auf den Internetseiten die Rede.

Vor diesem Hintergrund äußerte sie Verständnis für den Unmut, den Grebners Äußerungen bei vielen Bürgern ausgelöst haben. Jeder Bürger habe ein Anrecht auf eine erstklassige Behandlung, sagte die CDU-Politikerin. „Von dem Geschäftsführer einer medizinischen Einrichtung erwartet man zu Recht mehr Taktgefühl - insbesondere, wenn der Name den Begriff gemeinnützig enthält.“
 


 
 

© CDU Potsdam