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08.02.2012 09:05

 

Kritik an Plänen für den Treffpunkt Freizeit - Erneut Ausschreibung gefordert (MAZ 07.01.10) PDF Drucken E-Mail
POTSDAM / NAUENER VORSTADT - Nach den Bündnisgrünen haben sich nun auch Vertreter der CDU gegen die Pläne der Stadt für den Treffpunkt Freizeit gewandt.
Die Fraktion CDU/ANW lehne die derzeit von der Verwaltung überlegte Variante, den Treffpunkt Freizeit durch das Bürgerhaus am Schlaatz betreiben zu lassen, ab, erklärte der Stadtverordnete Hans-Wilhelm Dünn gestern. „Wir fordern eine öffentliche Ausschreibung, die den innerstädtischen Anforderungen Rechnung trägt“, so Dünn. „Wir sind der Ansicht, dass das Bürgerhaus am Schlaatz im Sozialraum IV eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hat, die sehr viel Zeit und Engagement erfordert.“ Die adäquaten Angebote für den innerstädtischen Raum sollten von einem Träger bereitgestellt werden, „der sich intensiv mit diesem Sozialraum auseinandersetzt und die örtlichen Gegebenheiten sinnvoll berücksichtigt“, heißt es.

Auch Katherina Reiche, die Kreisvorsitzende der Potsdamer CDU und zugleich Mitglied des Treffpunkt-Beirats, fordert eine öffentliche Ausschreibung. „Die Stadt scheint noch zu überlegen, ob eine öffentliche Ausschreibung notwendig sei. Nach deutschem Vergaberecht ist eine Ausschreibung zwingend erforderlich“, so Reiche. Der Treffpunkt Freizeit habe unter der Trägerschaft der Malteser „ein hervorragendes Angebot“ gehabt, erklärte sie gestern. Der Rückzug der Malteser sei bedauerlich. C.B.
 
 


 
 

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