| PRESSEMITTEILUNG 6. Juli 2010 |
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Test zur Barrierefreiheit in der Potsdamer Innenstadt durch den Behindertenverband Barbara Richstein fordert mehr Barrierefreiheit für Potsdam Umgehendes Handeln notwendig Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU Potsdam, Barbara Richstein MdL, fordert anlässlich des gestrigen Tests des Behindertenverbandes die Stadt zu mehr Barrierefreiheit und Rücksicht auf Menschen mit Behinderung auf. Sie erklärt dazu: „Die Ergebnisse und Eindrücke des Behindertenverbandes beim gestrigen Test zur Barrierefreiheit in der Innenstadt haben mich entsetzt. Wie kann der Oberbürgermeister weiterhin rücksichtslos zusehen, wie durch das sorglose Agieren der Restaurantbetreiber in der Innenstadt Menschen mit Behinderungen ausgegrenzt werden. In großen Tönen sprach Jakobs in seiner Nominierungsrede auf dem SPD-Parteitag, dass diese Stadt genauso aus Mechatronikern und Verkäuferinnen wie aus Rateshow-Moderatoren und Modedesignern bestehe. Allerdings scheinen unter anderem Menschen mit Behinderungen ausgegrenzt zu werden. Leider zeigt sich am gestrigen Testlauf wieder einmal, dass die Stadtverwaltung nicht in der Lage ist, ein Potsdam für alle zu schaffen. Die Kritik der Barrierefreiheit ist nicht neu, ob Innenstadt oder Potsdam West, mit Geh- oder Sehbehinderung durch Potsdam zu kommen gleicht einer Kamikazetour. Als kinderfreundlichste Stadt, wird es jungen Müttern manchmal unmöglich gemacht, sich durch die zugestellten Gehwege mit ihren Kinderwagen zu kämpfen. Angesichts kaputter Kopfsteinpflasterwege überall in Potsdam ist der Weg zum Einkauf nicht nur für Senioren mit erhöhtem Beinbruchrisiko behaftet. Es wird allerhöchste Zeit zu handeln. Der Oberbürgermeister kann direkt vor ‚seiner Haustür‘ beginnen. Denn am 25. Juni beklagte sich ein Vertreter des Behindertenverbandes auf dem CDU-Hearing zum Thema Soziales über das keineswegs barrierefreie Rathaus in Potsdam.“, so Richstein abschließend. |