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cdu
22.05.2012 07:25

 

Katherina Reiche: Stadtwerke Potsdam sollten mit offenen Karten spielen PDF Drucken E-Mail

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat zum Ziel, die Erneuerbaren Energien marktfähig zu machen und den Weg ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu gehen. Mehr Strom aus erneuerbaren Energien am Markt führt im Gegenteil tatsächlich zu sinkenden Börsenpreisen. Dies darf nicht vergessen werden. Der ungeheure Ausbau gerade im Photovoltaikbereich hat jedoch die Absenkung der Förderungen notwendig gemacht, denn die Belastungen ruhen letztlich auf den Schultern der Verbraucher. Die rot-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Matthias Platzeck hat sich gegen die Gesetzesnovellierung im Sommer dieses Jahres gestellt und damit wissentlich in Kauf genommen, dass der Stromverbraucher noch stärker belastet wird. Allen Unkenrufen des Ministerpräsidenten Matthias Platzecks zum Trotz sind weder Arbeitsplätze weggebrochen noch wirtschaftliche Einbußen durch die Absenkung der Solarförderung entstanden, oder noch zu befürchten.


Die Stadtwerke Potsdam verzeichnen nach wie vor Jahresumsätze in Millionenhöhe, dazu sollten sie auch stehen. Im gleichen Atemzug das Stadtwerkefest für das nächste Jahr wiederholt für drei Tage zu planen, lässt an der Offenheit der Stadtwerke gegenüber ihren Kunden umso mehr zweifeln. Zurecht fordern die Kunden mehr Transparenz bei der Finanzierung des jährlich immer imposanter werdenden Festes.“ so Katherina Reiche abschließend.

Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche MdB, kritisiert die irreführenden Äußerungen von Stadtwerkechef Herrn Peter Paffhausen. Sie erklärt hierzu:
„Die Strompreiserhöhungen der Stadtwerke für das nächste Jahr mit der Energiepolitik der Bundesregierung zu begründen, ist irreführend. Einerseits rühmen sich die Stadtwerke damit, seit dem 1. Oktober keinen Strom mehr aus Atomkraftwerken zu beziehen und die Gewinnung von Strom aus den erneuerbaren Energien zu stützen, andererseits wird die Umlage für die Erneuerbaren Energien kritisiert.
 


 
 

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