| Schwarz mit grünen Vorlieben (PNN 24.07.10) |
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CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Richstein will mit Ökologie punkten CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Barbara Richstein eröffnet ihren Wahlkampf mit einem klassischen Grünen-Thema und will offenbar im linken Wählerspektrum wildern. Gestern legte sie ein Eckpunktepapier für eine „kommunale ökologische Wachstumsstrategie“ vor, dessen Inhalt ihr am 19. September den Einzug ins Potsdamer Rathaus bescheren soll.
Manche der Kernaussagen sind für die CDU geradezu verblüffend. So will Richstein etwa den Strom- und Wärmebezug der Stadt, ihrer Liegenschaften und Unternehmen „stufenweise und vollständig“ auf erneuerbare Energien umstellen. Zudem soll eine „Ökostrom-Initiative“ gestartet werden, mit der die Stadtverwaltung private Haushalte, Unternehmen und Handwerker motivieren soll, ihren Strom- und Heizungsbedarf ebenfalls durch erneuerbare Energien zu decken. Die Wirtschaftsförderung soll sich nach dem Willen der CDU-Kandidatin künftig verstärkt darauf konzentrieren, Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien nach Potsdam zu locken. Städtische Gebäude müssten ebenfalls unter Klimaschutzaspekten auf Vordermann gebracht werden, findet Richstein und fordert dazu ein „Energiesparmonitoring“, mit dem zunächst alle Liegenschaften auf ihren Energieverbrauch zu checken seien, diese, wo nötig, energetisch zu sanieren und so den Strom- und Fernwärmeverbrauch zu senken. Mittel- bis langfristig ließen sich die Investitionskosten auf diese Weise auch wieder einspielen, erklärte die CDU-Politikerin. Das Konzept "Bewahrende Stadtentwicklung" von Barbara Richstein finden Sie hier (Pdf-Datei) .
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