| Mütter und Babies in Not: prinzipiell für die Lebensrettung entscheiden! |
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Presseerklärung Dr. Wieland Niekisch, MdL vom 19. Februar 2008 Der stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Wieland Niekisch, hat sich heute klar für die weitere Einrichtung von Babyklappen und die Legalisierung anonymer Geburten in Brandenburg eingesetzt und damit die Position seiner Fraktionskollegin Schier gegen Sozialministerin Ziegler gestützt. Niekisch: „Human ist es, im Zweifel bzw. prinzipiell immer für die mögliche Rettung des einzelnen Lebens zu entscheiden, auch wenn Babyklappen und anonyme Geburten nur zwei Hilfsmittel sein können.“ Niekisch könne den Widerstand dagegen und die Argumentation von Brandenburgs Sozialministerin Ziegler nicht mehr nachvollziehen, noch weiter tolerieren. Es könne doch nicht sein, dass mögliche Identifikationsprobleme eines anonym geborenen Teenagers gegen dessen grundsätzliches Recht auf Leben abgewogen werden. Auch der Zustand, dass es in einem Flächenland wie Brandenburg nur eine Babyklappe im Potsdamer St.-Josephs-Krankenhaus gäbe, dürfe spätestens jetzt, nach der Häufung der Kindstötungen, nicht mehr hingenommen werden. Immerhin habe diese Babyklappe schon konkret Leben gerettet. Niekisch forderte die Sozialministerin und die Landesregierung auf, den Widerstand gegen Babyklappen und anonyme Geburten aufzugeben. Mindestens in Frankfurt/Oder, Cottbus und einem nordbrandenburgischen Krankenhaus müsse es eine gut erreichbare Babyklappe geben. Daneben seien natürlich Netzwerke für Kinder, Betreuung oder die Aufklärung über Adoptionsmöglichkeiten genauso wichtig. |