| Lesung : „Die Frau vom Checkpoint Charlie" |
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Vor 50 Jahren, am 13 August 1961, wurde mit dem Bau der Berliner Mauer die letzte Verbindung zwischen der DDR und der Bundesrepublik, zwischen Ost und West getrennt. Der Eiserne Vorhang schloss sich endgültig. Bürger in Ostberlin und im Umland kamen nicht mehr zu ihrer Arbeit, Freunde wurden getrennt, Familien zerrissen. Es sollte mehr als 28 Jahre dauern bis das unmenschliche Grenzregime von der Bevölkerung der DDR friedlich überwunden wurde.
Für Jutta Fleck und ihre Töchter sollte die Mauer zu einem ganz persönlichen Grauen werden. Nach unzähligen abgelehnten Ausreiseanträgen wagten sie 1982 einen Fluchtversuch, der zur Trennung der kleinen Familie führte. Jutta Fleck wurde wegen eines „schweren Falles von Republikflucht“ zu dreieinhalb Jahren Haft im Frauengefängnis Hoheneck verurteilt und musste nach ihrem Freikauf durch die Bundesrepublik unter Lebensgefahr um ein Wiedersehen mit ihren Töchtern kämpfen. An ihrem Schicksal wird das durch den Bau der Mauer und die Sozialistische Diktatur verursachte Leid anschaulich. Stellvertretend für die vielen Opfer der Mauer wird uns Frau Fleck anlässlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer am 13. August 2011 von ihrem Schicksal als „Frau vom Checkpoint Charlie“ berichten. Termin: Dienstag, 9. August 2011, 19:00 Uhr Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54 (14467 Potsdam) Anmeldung unter: Fax : 0331 90 99 7 19 Tel.: 0331 90 99 7 22 Email:
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