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22.05.2012 08:26

 

Mittwoch, 1. Juli 2009 - Besuch des ehemaligen KGB-Gefängnisses PDF Drucken E-Mail
Einladung: Besuch der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße – Ehemaliges KGB-Gefängnis am Neuen Garten

Der CDU Ortsverband Potsdam West/Brandenburger Vorstadt lädt Sie zu einem Besuch der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße – ehemaliges KGB-Gefängnis am Neuen Garten - ein.

Eine Führung ist reserviert am Mittwoch, dem 1. Juli 2009, um 18:30 Uhr,
in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße – ehem. KGB-Gefängnis
Leistikowstraße 1, 14469 Potsdam Das KGB-Gefängnis Potsdam war eine Untersuchungshaftanstalt der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland ab  1945. Das Gebäude wurde ursprünglich 1916–18 für den Vorläufer der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland errichtet. Nach der Potsdamer Konferenz im August 1945 wurden etwa 100 Häuser der "Nauener Vorstadt", die an den Neuen Garten grenzt, abgeriegelt und in "Sternenstädtchen No.7" umbenannt. In der Siedlung befand sich die Kommandozentrale des KGB für Deutschland, die im früheren Internat der Kaiserin Auguste Victoria untergebracht war. Das danebenliegende Gebäude der Frauenhilfe (Leistikowstraße b 1, zuvor Mirbachstraße 1) wurde als Gefängnis der Spionageabwehr genutzt.

Bis 1955 wurden dort Deutsche interniert, die verdächtig waren, als Werwolf aktiv zu sein oder Spionagedienste für die Alliierten Besatzungsmächte in den Westsektoren Berlins zu verrichten. Sowjetische Soldaten, denen Kollaboration, Fahnenflucht oder enger Bevölkerungskontakt vorgeworfen wurde, wurden bis Mitte der 1980er Jahre dort inhaftiert. Viele Insassen wurden nach gewalttätigen Verhören zum Tod oder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt und nach Workuta oder in andere Arbeitslager des sowjetischen Gulags gebracht.

Ab Ende der 1980er Jahre diente das Gebäude als Lager. Mit dem Abzug der sowjetischen Armee aus Deutschland wurde es 1992 dem Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein zurückgegeben. Nach der Restaurierung 2007/2008 eröffnete am 29. März 2009 die Gedenkstätte, die nun wieder für Besucher zugänglich ist. Eine Dauerausstellung zur Geschichte des Untersuchungs-haftgefängnisses wird z.Zt. erarbeitet. Das Bundesland Brandenburg, die Bundesrepublik Deutschland und private Spender haben für die Einrichtung der Gedenkstätte 2,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


Bitte melden Sie sich in der CDU Kreisgeschäftsstelle bei unserem Kreisgeschäftsführer, Herrn Karl-Heinz Kollhof, unter der Telefonnummer 0331 / 90 99 722 oder per E-Mail unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können oder bis Montag, 29. Juni 2009, verbindlich an!

Wir freuen uns auf einen interessanten Besuch mit Ihnen!

Gez. Maike Dencker
VS CDU OV Potsdam West/Brandenburger Vorstadt

Maike Dencker
Am Sandberg 19
14469 Potsdam
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0171 – 5398 598
 


 
 

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