CDU Kreisverband Potsdam
Potsdam besser machen.

Demotraining im Freiland „verniedlicht“

PNN vom 22. Juli 2017

Die Stadt Potsdam will die finanzielle Förderung des alternativen Jugendzentrums Freiland prüfen, nachdem dessen Demotraining in den Fokus des Verfassungsschutzes gerückt ist. Bei der Vorstellung des Landesverfassungsschutzberichts 2016 am gestrigen Freitag sagte Verfassungsschutzchef Carlo Weber dazu, die Darstellung des Demotrainings im Freiland sei „nach dem derzeitigen Kenntnisstand eine Verniedlichung“. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) forderte dazu auf, die Stadt Potsdam solle über ihre Förderpraxis nachdenken. Das Demotraining hatte auch auf stadtpolitischer Ebene bereits für Diskussionen gesorgt. Die Initiatoren hatten es verteidigt: Jane Baneth von der sozialistischen Jugendorganisation Falken hatte im Hauptausschuss vergangene Woche erklärt, es sei bei dem Training für Jugendliche darum gegangen, Methoden des friedlichen Protests zu vermitteln. Freiland-Gesellschafter Dirk Hader hatte betont: „Dort wird nicht gelehrt, wie man Steine wirft.“ Die Stellungnahme war auf die Forderung von CDU/ANW-Fraktionschef Matthias Finken nach öffentlicher Aufklärung der Inhalte gefolgt. Die AfD hatte gefordert, die städtische Unterstützung des Freilands mit jährlich 190 000 Euro zu stoppen. Politiker von SPD, Grüne und Linke hatten das Demotraining verteidigt.
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