CDU Kreisverband Potsdam
Potsdam besser machen.

Schröters teurer Flyerstopp

PNN vom 14. September 2017

Beim Werbeflyer des Brandenburger Innenministeriums für die rot-rote Kreisreform waren Profis am Werk – zumindest bei der beauftragten Werbeagentur. Das ergibt eine Antwort des Ministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Landtagsfraktion. Das darin nun benannte Potsdamer PR-Unternehmen, das 2009 aus Berlin in die Landeshauptstadt umzog, zählt auf seiner Internetseite namhafte Kunden auf: Industriekonzerne, Unternehmen, Forschungsinstitute, die Bundesregierung, mehrere Bundesministerien, andere Landesregierungen, Brandenburgs Investitionsbank und die SPD. Doch dem Innenministerium als Auftraggeber unterlief – wie berichtet – ein Fehler: Das nach dem Pressegesetz für Druckerzeugnis vorgeschriebene Impressum fehlte. Der Finanzexperte der CDU-Landtagsfraktion, Steeven Bretz, kritisierte am Mittwoch, die Gelder seien verbrannt worden, „um Werbung für ein Gesetz zu machen, von dem längst nicht klar ist, ob es jemals in Kraft treten wird“. Ihm zufolge sei durch den Stopp der Flyer ein Schaden von fast 60 000 Euro entstanden. Bretz sprach von einem dilettantischen Umgang mit Steuergeldern. „Ich würde mich nicht wundern, wenn diese Stümperei im jährlichen Schwarzbuch der Steuerverschwendungen landet“, sagte Bretz.  
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