CDU Kreisverband Potsdam
Potsdam besser machen.

Juristisch zweifelhaft, politisch umstritten

PNN vom 13. Oktober 2017

Die geplante Staffelung der Eintrittspreise für das bislang kostenlose Stadtwerkefest stößt auf heftige Kritik - und ist möglicherweise rechtswidrig. Positiv zu den Ticketplänen äußerte sich CDU-Fraktionschef Matthias Finken, der allerdings auch die Trennung zwischen Stadtwerke-Kunden und Potsdamern „als schwierig zu vermitteln“ kritisierte. „Bei Wasser und Abwasser sowie bei der Stadtentsorgung sieht sich wohl jeder als Kunde.“ Es müsse vermieden werden, dass Potsdam „in eine gefühlte Zweiklassengesellschaft“ eingeteilt werde. Dem hatte Müller-Zinsius bereits am Mittwoch entgegengehalten, dass die Stadtwerketochter EWP den Löwenanteil der auf nun 920 000 Euro gedeckelten Kosten trage. Bevorzugen wolle man daher auch deren Kunden, die sich jeden Tag neu und gegen Konkurrenz für die Energie-Angebote des Unternehmens entscheiden. Die Preisunterschiede bei Stadtwerke-Kunden und den anderen Potsdamern hält auch Schmidt für rechtlich vertretbar, weil es als Marketingmaßnahme der direkten Kundenbindung dient.
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