CDU Kreisverband Potsdam
Potsdam besser machen.

„Ich habe genug Wohnungen gebaut, Potsdam nicht.“

PNN vom 7. Dezember 2017

Potsdam lässt es im Konflikt um ein Wohnungsbauprojekt in der Großbeerenstraße auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts ankommen. Am Mittwoch stellten sich die Stadtverordneten mehrheitlich gegen einen vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich mit dem Investor, dem Bauträgerunternehmer und Bürgerbündnis-Fraktionschef Wolfhard Kirsch. Vielmehr beschlossen die Kommunalpolitiker, dass der vom Gericht vorgeschlagene Fünf-Prozent-Anteil von Sozialwohnungen an dem Standort auf acht Prozent erhöht werden müsse. Dafür sprachen sich die SPD und die Linken aus, dagegen das Bürgerbündnis/FDP, die CDU, die AfD und Die Andere. Die Grünen enthielten sich weitgehend. Götz Thorsten Friederich (CDU/ANW) sagte, er sei nachhaltig irritiert von dem Vorgehen der Stadtspitze. Wenn die Stadt das Verfahren vor Gericht verliere, könne das Resultat sein, dass gar keine Sozialwohnungen gebaut werden. Wenn die Stadt gewinne, könnte der Investor sich von dem Projekt zurückziehen – auch dann sei nichts gewonnen.
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