Zeitnahe Chance für Wohnungsbau vertan. Stadtverordnetenbeschluss wird gekippt.
"Ehrlich gesagt: Ich bin entsetzt, wie linke Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung Politik machen: Potsdam benötigt dringend Wohnraum und eine linke Mehrheit beschließt, die bereits beschlossene Bebauung des Brauhausbergs mit dringend benötigtem Wohnraum zu blockieren, damit aber noch nicht genug: Sie riskiert, dass der Investor abspringt und das fest eingeplante Geld zur Refinanzierung des „blu“ ausbleibt. Folge: neue Finanzierungslöcher entstehen. Wir sprechen über 42 Mio. Euro! Das hat das „blu“ gekostet. Und jetzt soll die Stadt (städtische Unternehmen) auf den Krediten sitzen bleiben. Damit ist klar: Zins und Tilgung für das „blu“ zahlen zum Schluss alle Potsdamerinnen und Potsdamer", so Götz Friederich, Oberbürgermeisterkandidat der CDU.
Seit Mitte der 90iger Jahre fristet das Minsk ein einsames Dasein. Weder Befürworter des Minsk noch Investoren haben bisher eine wirkliche Idee entwickelt, wie das Gebäude sinnvoll nutzbar gemacht und ohne finanzielle Mittel der Stadt finanziert werden kann. Die Diskussion um eine neue Nutzung des Minsk beginnt nun erneut. "Für meinen Teil kann ich nur sagen, Finger weg von ideologischen Diskussionen. Bereits vor Jahren wurde ein Entwicklungskonzept diskutiert und von allen Fraktionen verabschiedet, dabei muss es jetzt auch bleiben, sonst droht uns womöglich die gleiche Abkehr von Beschlüssen, wie zuletzt die Kehrtwende des SPD-OB-Kandidaten beim Rechenzentrum", so Götz Friederich weiter.