Eine gute soziale Durchmischung in allen Stadtteilen, schafft gesellschaftliche Stabilität.
Wir alle haben unsere Heimat in Potsdam. Deswegen tragen WIR alle eine gemeinsame Verantwortung für unsere Heimatstadt und füreinander. Wir alle sind aufeinander mehr denn je angewiesen. Soziale Gerechtigkeit heißt einander da zu helfen und zu unterstützen, wo Hilfe nötig ist. Wo das mit privater Unterstützung nicht mehr leistbar ist, muss die Stadt helfen – und da hilft sie auch!
Die Stadt Potsdam gibt sich gern den Anstrich einer sozialen Stadt, an vielen Stellen muss das aber bezweifelt werden. Das Gegenteil ist leider der Fall: Im Bereich der Neustrukturierung der Kitagebühren herrscht ein völliges Chaos: Rückzahlungsversprechen an die Eltern macht die SPD zunehmend zu leichtfertigen Wahlversprechen. Vorsicht vor politischen Schnellschüssen! Zukünftige Stadtteile werden leichtfertig und familienunfreundlich geplant: Im Bornstedter Feld fehlen bei abschließender Vollbebauung fast 200 Kitaplätze. In Krampnitz wird ein Stadtteil fast autofrei geplant: Wer hat hier das Nachsehen: Familien, die auf ein Auto angewiesen sind.
Die Stadtverwaltung muss endlich ihre Hausaufgaben im Streit um die Kitagebühren machen. Und zwar schnell. Die Eltern haben ein Recht auf eine zügige und abschließende Klärung ihrer Fragen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich in der Stadt ein Klima der „Verteilungskämpfe“ breit macht. Bei der Planung neuer Stadtteile muss rechtzeitig Raum für soziale Infrastruktur eingeplant werden. Stadtplanung ohne ein ausgewogenes Mobilitätskonzept, in dem auch der Individualverkehr angemessen beachtet wird, ist realitätsfremd. Kinder müssen so schnell wie möglich in ordentlichen Schulen unterrichtet werden und dürfen nicht länger in Containern beschult werden. Vorrausschauend Planen und nicht nur auf Probleme kurzzeitig reagieren.
WENN SIE MICH WÄHLEN,
…. werde ich mich für eine seriöse und traghafte Lösung bei den Kitagebühren einsetzen. Mit Besonnenheit und Sachverstand ohne Schnellschüsse.
… werde ich die Kitabedarfsplanungen endlich an die tatsächlichen Zahlen anpassen.
… werde ich Bürgerbeteiligung großschreiben. Ich werde mit allen relevanten Gruppen in der Stadt sprechen, wie wir gemeinsam die Stadt nachhaltig, ökologisch und solidarisch weiterentwickeln.
… werde ich prioritär dafür sorgen, dass Kinder wieder in einem kindgerechten Umfeld spielen können und Lernende in einer schulfreundlichen Atmosphäre unterrichtet werden.
… werde ich mich mit den Seniorenvertretern und Seniorenvertreterinnen zusammensetzen und besprechen, wo wir die Stadt Alters- und Behindertengerecht gestalten können. Das gilt insbesondere für die Zukunftsplanungen der vip.
… werde ich die VHS als Integrations- und Bildungsinstitution stärken.
… werde ich in den ersten 100 Tagen zusammen mit den Groß Glienickern ein Konzept erarbeiten, wie wir die Preussenhalle zu vertretbaren Bedingungen retten können, damit Sportvereine auch zukünftig dort trainieren können.