CDU Kreisverband Potsdam
Potsdam besser machen.

Respektlosigkeit des AStA der Universität Potsdam gegenüber der Polizei und den Angehörigen der Streikräfte

Statement von Clemens Viehrig

Der AStA hat auf Facebook eine Aktion gestartet, bei der man über die Bedruckung von Beuteln für die Erstsemestler abstimmen kann. Im Grunde ein normaler Vorgang der sich an vielen Universitäten wiederfindet. Mit ein wenig Humor sind die meisten Vorschläge gut zu verstehen, pointieren das studentische Leben und finden sich so oder in anderer Art & Weise auch an anderen Universitäten wieder.

Vorschlag 2 "Ohne Bildung werde ich Polizist_in/Verteidigungsminister_in/ Soldat_in" geht jedoch in eine völlig falsche Richtung und hat mit den universitären Belangen rein gar nichts zu tun. Hier wird in einer bodenlosen Respektlosigkeit gegenüber der Polizei und der Bundeswehr platte Politik gemacht.
Aus meiner Studienzeit kenne ich Studentenvertretungen die kritisch sind, dies jedoch bezogen auf die Universität, die Bildungspolitik im jeweiligen Bundesland oder gegenüber der eigenen Studentenschaft.

Ich dachte auch immer, das sich der AStA vor allem damit auseinandersetzt und für sich die Belange der Studentenschaft einsetzt. Mit dem Vorschlag 2 zeigt sich jedoch die eigene Bildungsmisere. Respekt vor anderen meinungen oder Gruppierungen ist auch ein Teil der Bildung. Ich möchte jedoch nicht ausschließen, dass möglicherweise auch Frust über eine Ablehnung bei der Polizei oder der Bundeswehr zu solchen Ideen führen.

Bleibt zu hoffen, dass die Angehörigen des AStA zukünftig nie auf die Polizei angewiesen sind. Für meinen Teil zolle ich den Polizistinnen und Polizisten sowie die Angehörigen der Streitkräfte meinen Respekt für deren Dienst. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies dem AStA auch irgendwann erschließt.

>Umfrage des AStA