Noch gibt die Brache entlang der Tschudistraße auf der Insel Neu Fahrland den Blick frei auf den Lehnitzsee. Direkt an der Straße und am Ufer stehen Bäume, dazwischen gibt es viel freie Fläche. Am Donnerstag waren Spaziergänger und Hundebesitzer zu beobachten. Doch die Stadtverwaltung und ein Investor können sich hier auch Wohnhäuser vorstellen. Ein Uferweg am Lehnitzsee stünde damit infrage. Gegen die Überlegungen formiert sich in der Stadtpolitik aber schon Widerstand.
In der Stadtverwaltung sieht man die Frage weniger grundsätzlich: „Der konkrete Verlauf von Uferwegen steht zum jetzigem Zeitpunkt noch nicht fest“, so Goetzmann. Das im Bauausschuss vorgestellte Konzept biete unterschiedliche Möglichkeiten. Goetzmann sieht hingegen Vorteile: Auf der Insel gebe es Flächen, die wesentlich besser für eine öffentlich nutzbare Grünfläche für den Ortsteil geeignet sind. Das Areal an der Tschudistraße sei hingegen sehr durch die hoch liegende Brückenrampe beeinträchtigt. Das heißt, dort ist es sehr laut.
Auch die CDU beharrt auf dem Uferweg am Lehnitzsee. Es sei grundsätzlich klar, dass ein freier Zugang zum Ufer immer das Ziel sein sollte, sagte Fraktionschef Matthias Finken den PNN. Allerdings befinde man sich in einem sehr frühen Stadium des Verfahrens. Mit Blick auf das Ergebnis des Gutachterverfahrens könnte er sich vorstellen, dass neben den Wohnblöcken noch Platz für einen Uferweg sein könne.
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