Am Dienstag, den 12.April 2016 lud die CDU Babelsberg/Zentrum Ost zum offenen Bürgerstammtisch mit dem Thema „Potsdams Tonnenfamilie bekommt Zuwachs – Die Biotonne für Potsdam“ in das Babelsberger Avendis Hotel am Griebnitzsee ein. Die flächendeckende Einführung der Biotonne ist seit dem 1. Januar 2016 ein fester Bestandteil der Potsdamer Müllentsorgung.
Wir bedanken uns herzlichst bei Frau Marina Kluge, Fachbereichsleiterin für Ordnung und Sicherheit der Stadt Potsdam und Herr Enrico Munder, Geschäftsführer der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) für die interessanten und vielfältigen Informationen zur Einführung und den Herausforderungen der Biotonne. Unsere tiefer gehenden Fragen wurden mit großer Sachkunde direkt beantwortet.
Neuerungen und Zuwachs gehen ja häufig mit Anfangsschwierigkeiten einher, das war auch bei der Biotonne der Fall. So musste die hohe Anzahl am Behälterwechsel durch die Nutzer und nicht ausgelastete Müllfahrzeuge bewältigt werden.
Nun ist es im gemeinsamen Interesse der Stadtverwaltung und der STEP, die Optimierung der Fahrstrecken und den Rhythmus der Mülltouren zu managen. Der Entsorgungsrhythmus für dieses Jahr basiert auf Schätzwerten und wird nach den eingehenden Erfahrungen in 2016 weiter angepasst, um auch saisonal bedingte Bedarfsschwankungen zu berücksichtigen.
Ergänzend zu den Biotonnen gibt es das Angebot in Potsdam, Grünschnitt über gestellte Container oder Big Bags der STEP zu entsorgen. Hausgemeinschaften und Bürgerinitiativen sollten von diesem Angebot, nicht nur unter Kostengründen, mehr Gebrauch machen.
Was in die Biotonne kommt, wissen die Gäste unseres Bürgerstammtisches nun sicher: Küchenabfälle und Lebensmittelreste, Grünabfälle wie Laub und Fallobst sowie sonstige organische Abfälle wie Zeitungspapier, Eierkartons und Holzspäne. Auch wurde verständlich, dass die Mülltrennung nicht nur von Seiten der Stadtverwaltung, sondern auch von Seiten der STEP überprüft werden muss. Steckt in der Biotonne Material, welches eindeutig nicht natürlich abbaubar ist, wird die Tonne jedoch nicht einfach stehengelassen. Die Tonne wird markiert und mit dem Hinweis für den Bürger versehen, dass die Tonne bei der nächsten Restmülltour abgeholt wird. So oder so, der Bürger bleibt nicht auf seinem Müll sitzen.
Sehr zufrieden ist die Stadtverwaltung, dass die Idee „Biotonne“ von der Potsdamer Bürgerschaft positiv angenommen und gelebt wird. Dies zeigte sich zum Beispiel an den Beschwerdebriefinhalten. Trotz hoher Anzahl, liegt man falsch in der Annahme, dass die Beschwerdebriefe die Biotonne an sich kritisieren. Vielmehr wurden Fragen und Verbesserungsvorschläge zu organisatorischen Abläufen unterbreitet. Die Einführung der Tonne wird hingegen kaum bemängelt.
Mit ausgesprochener Fachkompetenz, verständnisvoll und glaubhaft überzeugten Frau Kluge und Herr Munder die Gesprächsrunde. Ihrem intensiven Engagement zur bestmöglichen Nutzung der Biotonnen nicht nur für die Stadt, sondern auch für Ihre Bürgerschaft zollen wir Respekt und geben dies Einstellung gern weiter.
Die Anregungen und Ideen der Gäste wurden positiv aufgenommen. Mit der notwendigen Zeit und vor allem Erfahrungswerten wird es sicher auch zu weiteren Optimierungen kommen.
Die CDU Babelsberg/Zentrum Ost unterstützt die Erweiterung der „Tonnenfamilie“ im Rahmen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mit dem Ziel, Rohstoffe der Verwertung zurückzuführen und wird dies aktiv begleiten.
Für die außerordentlich kompetente und anregende Gesprächsrunde bedankt sich der CDU-Stadtbezirksverband Babelsberg/Zentrum Ost ausdrücklich bei seinen Gästen und freut sich auf weitere spannende Bürgerstammtische.
Gern begrüßen wir Sie zu unserem nächsten Bürgerstammtisch im Juni wieder in Babelsberg und freuen uns auf interessante und lebendige Diskussionen.
Ihr Vorstand des Stadtbezirksverbandes der CDU Babelsberg/ Zentrum Ost